Simon Jaspersen - Autor, Audioregisseur 

SCHWITZEN STATT ACKERN?
/ Sweatshops

Globalisierungskritik versus Freihändler. Linke Netzwerke gegen Neoliberalisten. Diskursive Feuer tauschen sich. Die Fronten scheinen verfahren. Unbefragt bleiben die betroffenen ArbeiterInnen vor Ort. Was bedeutet Globalisierung lokal? Ein Blick in das Leben der Frauen, die eure Hosen herstellen.

Ein Land im Irgendwo, dem man gesagt hat, es sei unterentwickelt. Armut, Aidsraten, Analphabetismus. Die Kluften erscheinen so groß, dass selbst kulturelle Selbstbeschreibungen oft über Negativa funktionieren. Oder über Separation. Minderwertigkeit oder "Ausbeutung". Selbst- oder Fremdreferenz. Die Suche nach dem kausalen Ursprung für Misstand und Ungerechtigkeit füllt beide Systemkreise, das eigene Land und der koloniale Blick, mit Metaphern der Ungehaltenheit. Globalisierung ist hier seit den Zeiten des Kolonialismus zu spüren, neu dazugekommen ist jetzt der Faktor der Medien und deren Breitenwirkung: das Fernsehen und die von ihm projizierte Kontext-Realität. Der direkte Vergleich, 24 Stunden in Technicolor. Blechhütten vor dem Hintergrund virtueller Enklaven in Dubai. Dann kommen die Stiftungen und Touristen. Plastisch agierend und mit Scheinen werfend ist diese Ebene der Globalisierung informell. Der diskursive Tausch bleibt oft punktuell und beschränkt. Aus diesen Kanälen strömt also Globalisierung in die Köpfe, Straßen und Häuser. Immer schneller prasseln alternative Inhalte, Praktiken und Divisen in den Lokalspace und provozieren ein amorphes Meinungs- und Gefühlsspektrum, das sich wiederum zwischen den Polen von Abwehr und Hochachtung, Neid und Inspiration bewegen könnte. Die Tendenz der Globalisierung geht zur ökonomischen Öffnung, die eine Rhetorik der Anheimelung braucht. So propagieren mediengewandte Politiker die nötige Kooperation mit den gutwilligen Investoren und degradieren damit die Bevölkerung zum Dasein als lernwillige Ressource. Auf dem Markt der Standorte ist das Sweatshop- Business momentan total angesagt. Globalisierung der Wirtschaft findet seine Ausformung in der Anlage von Freihandelszonen und darin befindlichen Verarbeitungsbetrieben für den Export. Hauptindustriezweige sind Elektrotechnik, Textilien und Tabak. Hauptinvestoren die USA, Taiwan und Europa.

UNSER BEISPIEL IST NICARAGUA
Sébaco besteht aus einer Straße, einem Marktplatz, drei Tankstellen, Läden und Wohngebieten umgeben von weiten Flächen offenen Landes. In diesem Wüstendorf hat vor drei Jahren eine Maquila eröffnet. Maquila bedeutet "Mühle" und heißt in etwa so viel wie Sweatshop auf Spanisch. Das Dorf sei seitdem ohne Arbeitslosigkeit, triumphierte die Presse. Der mediale Fingerzeig überdauerte in den Archiven, Skandale folgten und brachten neben Prüfern, Journalisten und Aktivisten sogar Soziologen aus entfernten Ländern in dieses Gebiet. An den Rändern der Schotterwege sitzen Männer ohne augenscheinliche Beschäftigung. "Die Frau hat hier immer gearbeitet. Viele Männer verlassen ihre Familie und suchen sich irgendwann eine andere." Martina hebt den Kopf. "Ich bin eine gute Operaria (Arbeiterinnen). Ich verdiene das Geld für meine Kinder. Es gibt eine Menge Druck in der Maquila. Die, die ihre Arbeit nicht können oder faul sind, bekommen sehr viel Ärger."

DAS SWEATSHOP-DILEMMA
Sweatshops zeichnen sich global und historisch durch eine extrem straffe Organisationsform aus, die auf Kontrolle und Optimierung der Produktion zielt. Hierzu generiert man mit Hilfe von Aufsehern, Uhren, Produktionsreihen, Tabellen und strategischer Architektur ein Feld höchstmöglicher Sichtbarkeit, in dem Materialbewegung und Arbeitsleistung zu jedem Zeitpunkt erfassbar sind. Ein neuer Kniff ist dabei neben den schon bekannten Produktionszielen pro Tag und Stunde die relationale Verknüpfung der so gewonnenen Daten. So stehen an der Wand täglich die Hierarchien unter den Arbeiterinnen: die Namen der besten Linien und Personen. Die Präferenzen jedoch spalten sich an diesem Modell betrieblicher Hyperrationalität. Die strikte und klinische Arbeitsweise steht der unsicheren, weil völlig informalen Tätigkeit als Haushälterin oder der direkt körperlichen Arbeit auf dem Land gegenüber. Löhne sind dem Standard der Region entsprechend okay und werden pro Produktion erhöht. Auch ist zu hoffen, dass gröbste Misshandlungen durch den kontinuierlichen, in Prozessen und Bildungsarbeit gefochtenen Kampf der Gewerkschaften und NGOs erschwert werden. Die sonntägliche Frauengruppe jedenfalls predigt: "Arbeit mit Würde". In diesem Koordinatensystem sitzen Abertausende von Frauen weltweit und erfahren die auf diesem System ansetzenden Sanktionen: Schläge, Beschimpfung, Entlassung sowie ausgeklügelte Regelwerke für Bonus-Verteilung in Form von Privilegien und Löhnen.

ALLTAG UND KARRIERE
Gaudi sitzt zwischen ihrem Britney-Spears-Poster und dem mit Plastikblumen übersäten Fernseh-Altar im Wohnzimmer und grinst mich an. Sie ist 19 und arbeitet seit einem Jahre in der Maquila. Sie hat sogar ihren Ausweis gefälscht, um noch minderjährig anfangen zu können. "Meinst du, ich hab Bock in der Sonne zu arbeiten und meine Haut immer dunkler werden zu lassen? Ich zieh mal nach Managua und arbeite dann dort als Näherin …" Acht bis zwölf Stunden Arbeit. Essen. Schlafen. Sonntag frei. Zusätzlich fünf freie Tage im Jahr. An den See fahren. Im Dorf spazieren gehen. Und mit dem Soziologen reden, der vom anderen Ende der Welt kommt und etwas über Machtstrukturen wissen will. Das Geld genügt gerade, um den Haushalt aufrecht zu erhalten. Alle müssen arbeiten: Kinder betreuen, verkaufen oder was auch immer. Natürlich werden wir gepfercht. Natürlich werden Frauen geschlagen. Aber es ist ein Alltag. Niemand kommt wirklich voran. Ständig steht alles auf des Messers Schneide. "Die Chinesen sind cool. Sie lassen uns in den Pausen sogar fernsehen. Ich lerne in der Maquila Leute kennen, die aus allen möglichen Regionen kommen. Die Arbeit im Haushalt ist anstrengender."

DISKURSIVER ATTRAKTOR
Das System der Maquila zielt auf Integration und Unterordnung der Maquileras und arbeitet dabei subtil mit den psychologischen Effekten der Gruppendynamik. Vermittelt durch die lokal angeworbenen Aufseher entsteht ein eigener Diskurs, der auf der Rationalität des Betriebes aufbauend die gängigen Praktiken als Zwänge der Produktion legitimiert, so dass die ArbeiterInnen die Widersprüche und Gewaltpotentiale ihres Arbeitsumfeldes mit Erklärungen umlegen und überschreiben können: "Sie wurde geschlagen" bedeutet dann: "Sie hat eben nicht gut gearbeitet." Andersartige Positionierungsangebote innerhalb des Arbeitsfeldes werden systematisch ausgemerzt. Auf der anderen Seite jedoch funktioniert der Sweatshop gerade in seiner Radikalität der Ausgrenzung und Repression als seltsamer Attraktor für Diskurse und bringt so neue Institutionen und Polaritäten ins Dorf. Umweltverbände haben prozessiert, eine Frauenvereinigung die Arbeit aufgenommen, die Gewerkschaft erscheint in den Medien. Auch die Bevölkerung ist gespaltener Meinung. Parolen und Perspektiven von Längerfristigkeit und Emanzipation werden ausgeteilt.

TRAUMMODUL
Die Maquila eröffnet und verschließt zugleich Zugänge und Möglichkeiten. Sie und die ihr angelagerten Institutionen bieten gleichzeitig harte Ausschließungskriterien und eine Perspektive. Globalisierung ist ein projizierter Horizont von Möglichkeiten, der Gedanke von Mobilität, ein dynamisches, gezüchtetes und gleichzeitig unintendiertes Potential, dem die Sweatshops nur ihren kruden Aufstiegsweg in den Rang einer Aufseherin als Weg zur Verfügung stellen. Wer jung genug ist und schnell genug arbeitet, findet in ihr eine Institution, die sein Dasein berechtigt, ihn mit Geld und eventuell sogar Mobilität versorgt und Selbstbewusstsein wachsen lässt: bestätigt und gefordert vom Alltag der Arbeit im globalen Wettstreit. Aber selbst mit Überstunden lässt sich nur ein Gehalt erzielen, der für die basale Reproduktion und leichte Modifikationen des Konsumstandards ausreicht. Der Traum einer jeden Familie bleibt: das eigene Haus und eine sichere Zukunft. So wird statt Widerstand häufig Affirmation produziert. Die durch positive Sanktion und dynamischen Arbeitsalltag Motivierten bewerten das System als positiv. Die Überwachung wird internalisiert und angepasstes Verhalten zum Automatismus. Normative Abweichungen werden bemerkt und gekennzeichnet. Solidarität bleibt auf der Strecke, genau wie die Sorge um die eigene Gesundheit oder die Menschenrechte. Je länger man dabei ist, um so mehr wird die Geschichte des Betriebes zur eigenen. Die Maquileras lassen damit den gesamten globalisierungskritischen Diskurs weitgehend an sich abtropfen. Es geht hier um das unendliche Gewicht der Details des gelebten Alltags. Sie wissen um die Argumente von Gewerkschaften und NGOs und positionieren sich dennoch aktiv auf Seiten der Betriebe. Dass soll nicht heißen, sie wären von der Maschine geformt. Widerständige Potentiale brechen in Form von Streiks und Aufständen immer wieder hervor und in jedem Werk gibt es Lücken und Chaotizität. Vielmehr bietet diese Rationalität einen guten Weg, die Brüche des Alltags zu überschreiben, die eigenen Entscheidungen zu rationalisieren und positiv zu bleiben. Wesentlicher Kontext ist die ansonsten schlechte Lage des Landes und der Region.

HEY, HEY - GLOBALISIERUNG
Die Arbeiterinnen in der Maquila sind die Sturmtruppen der Globalisierung. Quasi alles, was wir hier billig kaufen, wird nicht in Deutschland hergestellt. Zwar gibt es tolle Diskursangebote. Die Frauengruppen am Sonntag. Fortbildungen der Gewerkschaft. Sie sinken ein und kratzen ihre Tags in den Beton einer Gesellschaftsordnung, die vorschreibt, dass Frauen die Kinder versorgen und Männer vögelnd durch die Gegend ziehen. Unsere Hosen werden von Frauen gemacht, das heißt, Gruppen von Frauen. Haushalte, in denen drei Frauen ihren Haufen von Kindern großziehen. Frauen, die gelernt haben sich durchzusetzen. Frauen, die sich nicht darum scheren, wie ihre Arbeitsrechte aussehen. Frauen, die abends ihre TeleNovela gucken und damit zumindest relativ glücklich sind. Sie werden geschädigt. Sie werden misshandelt. Aber sie ernähren ihre Kinder. Die Dinge werden so einfach, wenn es um die Basalia geht. Wandel ist schwierig und langsam.




...

Ein Gentleman leert seine Kasse

Die Komödie Winterhuder Fährhaus trotzt der Sommerpause mit erfrischenden „Sugar Daddys“ von Alan Ayckbourn

Geschichten über rivalisierende Männer gab es schon immer – und ständig werden Mythen nacherzählt und aufgefrischt: wie sich David gegen Goliath durchsetzt, Hagen den Siegfried unfair ausschaltet, oder Paris den Achilles im Duell schnurgerade niederstreckt. Häufig geht es dabei um Besitztümer, häufiger noch um das Herz einer Frau und fast immer enden diese Auseinandersetzungen in einem zünftigen Faustkampf. So weit das Klischee. Was aber, wenn die Protagonisten der Geschichte schon über 80 sind? Diese Art von Story wird durchaus seltener erzählt. Mit dem Faustkämpfen sieht es dann nicht mehr so gut aus. Und mit den Frauen? In der Komödie „Sugar Daddys“, die jetzt am Winterhuder Fährhaus Premiere hatte, gehen zwei charmante Streithähne auf einander los, die Stereotypen elegant ein Schnippchen schlagen. Sasha (Annette Strasser) lebt noch nicht lange in der Großstadt. An einem Adventabend hilft sie dem rüstigen Wohlstandsrentner Val (Wolfgang Spier im Weihnachtsmannkostüm) nach einem Unfall wieder auf die Beine. Die beiden lernen sich besser kennen und mögen, gänzlich gegen den Willen von Sashas Schwester Chloe (angenehm zickig: Ute Willing). Sasha genießt den Luxus, den ihr „Sugar Daddy“ Val ihr ermöglicht. Er ist gerührt von ihrer Jugend und ihrer Gutherzigkeit. So weit, so gut. Dann aber taucht ein zweites Original in Saschas blumendekorierter Wohnung auf. Auch Ashley, ein Ex-Polizist, der bei einem Einsatz zwar „ein Auge, aber nicht die Übersicht“ verloren hat, fühlt sich plötzlich für die Belange seiner jungen Nachbarin verantwortlich. Als die ergrauten Alphamännchen dann aufeinander treffen, geht das altbekannte Gerangel wieder los, denn wie sich herausstellt, kennen sich die beiden schon etwas länger… Dies ist der Startschuß zum Zweikampf – der hier jedoch nur mit den Waffen des Wortes ausgetragen wird. Bevor die Fäuste zum Einsatz kommen könnten, werden die Streithähne stets von den Damen unterbrochen. Ashley und Chloe trauen dem Grandseigneur mit der vollen Brieftasche nicht. Als dieser auch noch die Wohnung von Sasha neu ausstattet (tolle Bühne: Anja Wegener) geht der Streit in die entscheidende Phase. „Sugar Daddys“ ist ein Komödienklassiker. Alan Ayckbourns Stück ist gut rhythmisiert und überrascht statt durch verblüffende Wendungen mit sanfter Schwermut. Darstellerisch füllen die Kontrahenten Wolfgang Spier und Ralf Wolter die Bühne gut aus und haben das Publikum von Beginn an auf ihrer Seite. Eine Herausforderung für Annette Strasser, die streckenweise nuancierter agieren könnte. Erst im zweiten Akt entfaltet ihr divenhaftes Potential – auch im Gegensatz zur lauten Gabi Gasser – seine volle Wirkung. simj

KONTAKT
  Dipl. Soz. Simon Jaspersen
Autor / Audioregisseur
Lisztstrasse 18 a
22763 Hamburg
  040 – 850 57 21
0177 - 6775500
  mail@simonjaspersen.net
PRINT
 Schwitzen statt Ackern? 
DeBug, 2004
 Enklaven der Globalisierung 
LIT Verlag, 2004
 Ein Gentleman leert seine Kasse 
WELT, 24.Juli 2006, SimJ
AUDIO
  Barak Markesh – Der Markt des Lebens
Hörspiel, 70 Min., Autorenproduktion, 2003
Mit Michael Lott, Andreas Pietschmann, Jens Wawrczeck uva.
stream MP3  
  Millionen Meilen von Deutschland
Feature, 50 Min., NDR – Info, 2005
Mit Simona Pahl, Andreas Pietschmann uva.
stream  
  3 x Unschuld
Kurzhörspiel, 5 Min., Eins Live, 2006
stream MP3  
  Prinz Krachmacher
Szenische Lesung, 30 min., Autorenproduktion, 2006
Mit Jennifer Minetti
stream MP3  
VITA
Tabellarischer Lebenslauf:  
1976geboren in Hamburg
10/1997Studium der Soziologie in Hamburg (Nebenfächer: Neuere Deutsche Literatur, Philosophie, Psychologie)
11/2003Freie Hörspielproduktion „Barak Markesh“ mit Jens Wawrczeck, Andy Pietschmann u. a.
4/2004Examensprüfungen (Note 1.4)
9/2004Einladung „Talent meets Producer“ Drehbuchausschreibung, Hamburger Filmfest
seit 1/2005 Regieassistenzen beim NDR Hörspiel, u.a. bei Uli Lampen, Sven Stricker und Alexander Schuhmacher
5/2005Veröffentlichung „Barak Markesh“ bei NDR Info, Redaktion: Andreas Wang
10/2005Radio Feature „Millionen Meilen von Deutschland“ bei NDR Info, Redaktion: Ursula Voss
11/05 – 2/06Hospitanz Peter Zadek, „Der bittere Honig“, St. Pauli Theater
2/2006Hörspielpreis „Heimspiel“ für „3 x Unschuld“ im 5.1-Format, Eins Live
5/2006Stückauftrag Kurzhörspiele, RBB Berlin
7/2006Freie Hörspielproduktion „Prinz Krachmacher“ mit Jennifer Minetti
Fertigkeiten und Interessen: 
Sprachen:  
Englisch, fließend in Schrift und Wort
Spanisch, gute Kenntnisse
Literatur:  
Hörspiel „Barak Markesh“, Simon Jaspersen 2003, öffentliche Lesungen, Veröffentlichung NDR Kultur, 2006
Kurzgeschichten, öffentliche Lesungen, 2004
Hörspiel „3xUnschuld“, Simon Jaspersen, 2005
Feature „Millionen Meilen von Deutschland – Erlebnispädagogik für schwer erziehbare Jugendliche in Nicaragua“, NDR Info, 2006
Veröffentlichung der Diplomarbeit beim LIT – Verlag, 2005
Zeitungsartikel: Tiefenschärfe, Uni Hamburg
deBug, Berlin
Welt Hamburg, Feuilleton
Regie:  
Hörspielregie „Barak Markesh“, 2003
Hörspielregie „3xUnschuld“, 2005
Featureregie „Millionen Meilen von Deutschland“, NDR 2006
Hörspielregie „Prinzkrachmacher“, 2006
Organisation/Soziales:  
Planung und Durchführung eines Forschungsprojekts mit 20 Interviews in Mittelamerika
Aufbau der Internetplattform „virtualninja“
Vorstandsarbeit für die „Fundacion de Desarrollo Social“, El Salvador
Interessen/Schwerpunkte:  
Literatur und Theater, Soziologie, Musik, Kulturen, Medien
Tabellarischer Lebenslauf:  
1976geboren in Hamburg
10/1997Studium der Soziologie in Hamburg (Nebenfächer: Neuere Deutsche Literatur, Philosophie, Psychologie)
11/2003Freie Hörspielproduktion „Barak Markesh“ mit Jens Wawrczeck, Andy Pietschmann u. a.
4/2004Examensprüfungen (Note 1.4)
9/2004Einladung „Talent meets Producer“ Drehbuchausschreibung, Hamburger Filmfest
seit 1/2005Regieassistenzen beim NDR Hörspiel, u.a. bei Uli Lampen, Sven Stricker und Alexander Schuhmacher
5/2005Veröffentlichung „Barak Markesh“ bei NDR Info, Redaktion: Andreas Wang
10/2005Radio Feature „Millionen Meilen von Deutschland“ bei NDR Info, Redaktion: Ursula Voss
11/05 – 2/06Hospitanz Peter Zadek, „Der bittere Honig“, St. Pauli Theater
2/2006Hörspielpreis „Heimspiel“ für „3 x Unschuld“ im 5.1-Format, Eins Live
5/2006Stückauftrag Kurzhörspiele, RBB Berlin
7/2006Freie Hörspielproduktion „Prinz Krachmacher“ mit Jennifer Minetti
Fertigkeiten und Interessen: 
Sprachen:  
Englisch, fließend in Schrift und Wort
Spanisch, gute Kenntnisse
Literatur:  
Hörspiel „Barak Markesh“, Simon Jaspersen 2003, öffentliche Lesungen, Veröffentlichung NDR Kultur, 2006
Kurzgeschichten, öffentliche Lesungen, 2004
Hörspiel „3xUnschuld“, Simon Jaspersen, 2005
Feature „Millionen Meilen von Deutschland – Erlebnispädagogik für schwer erziehbare Jugendliche in Nicaragua“, NDR Info, 2006
Veröffentlichung der Diplomarbeit beim LIT – Verlag, 2005
Zeitungsartikel: Tiefenschärfe, Uni Hamburg
deBug, Berlin
Welt Hamburg, Feuilleton
Regie:  
Hörspielregie „Barak Markesh“, 2003
Hörspielregie „3xUnschuld“, 2005
Featureregie „Millionen Meilen von Deutschland“, NDR 2006
Hörspielregie „Prinzkrachmacher“, 2006
Organisation/Soziales:  
Planung und Durchführung eines Forschungsprojekts mit 20 Interviews in Mittelamerika
Aufbau der Internetplattform „virtualninja“
Vorstandsarbeit für die „Fundacion de Desarrollo Social“, El Salvador
Interessen/Schwerpunkte:  
Literatur und Theater, Soziologie, Musik, Kulturen, Medien